Die nächsten Events

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Vorbereitungen zur Schotterschlacht in der Lausitz PDF Drucken E-Mail
Rallye National
Geschrieben von: Tim Wagelöhner   
Mittwoch, den 04. Juli 2012 um 12:53 Uhr

Vom 12.- 13. Oktober 2012 wird das Tagebaugebiet rund um Boxberg/OL. wieder zum Mekka vieler Rallye-Fans, denn dann startet die dreizehnte Auflage der ADMV Lausitz-Rallye.
Auf ca. 390 Kilometern, davon ca.160 Kilometer als Wertungsprüfung, werden sich die sicherlich wieder über 100 Teams heiße Duelle um jede Sekunde liefern. Teams, u.a. aus Polen, Tschechien, den Benelux-Staaten, Ungarn, Österreich, Dänemark, Skandinavien und natürlich auch aus Deutschland, werden im Oktober antreten. Fest steht aber bereits jetzt, dass die Lausitz-Rallye die einzige Veranstaltung in Deutschland und Mitteleuropa mit 98 Prozent Schotteranteil sein wird. 

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Eine der Hauptattraktion wird auch in diesem Jahr die Event-Arena darstellen. In diesem deutschland-, wenn nicht sogar europaweit, einmaligen Areal, können Rallyefans mit einer Wasserdurchfahrt, einer 180-Grad-Driftkurve,Super-Jump und dem im Vorjahr neu errichteten Super-Jump bergab vier der faszinierendsten Elemente des Rallyesports an einer Stelle erleben. Neben dem Finallauf der Deutschen Rallyeserie (DRM) und der ADMV-Rallye-Meisterschaft wird insbesondere der Finallauf des trinationalen Lausitz-Cups, der in Deutschland, Polen und Tschechien stattfindet, für enorme Spannung sorgen. Die heimlichen Lieblinge der Zuschauer werden aber auch bei der dreizehnten Auflage der Lausitz-Rallye wieder die tollkühnen Trabant-Piloten sein, die die Internationale Trabant-Rallyemeisterschaft und ihren Rallye-Cup im Boxberger Tagebaugebiet austragen. Last but not least sind auch der Schotter-Cup und die Sächsische Rallye-Meisterschaft als austragende Serien zu erwähnen.

Video 1 zur Lausitz Rallye 2011

Video 2 zur Lausitz Rallye 2011

Galerie zur Lausitz Rallye 2011

Lausitz Rallye 2012 in unserem Rennkalender

Tim Wagelöhner

 
2. Eifel Rallye Festival mit großem Zulauf [update] PDF Drucken E-Mail
Rallye National
Geschrieben von: Tim Wagelöhner   
Mittwoch, den 13. Juni 2012 um 12:25 Uhr

Zurzeit laufen die Vorbereitungen zum 2. ADAC Eifel Rallye Festival (26.-28. Juli 2012) in Daun auf Hochtouren. Die Nennliste mit über 150 Fahrzeugen ist zwar veröffentlicht, doch so ganz lässt sich der Veranstalter noch nicht in die Karten blicken. Laut Fahrtleiter Hubert Böffgen, werden neben Walter Röhrl weitere prominente Starter und Fahrzeuge vertreten sein.

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Das Starterfeld lässt Fan-Herzen höher schlagen: 133 Slowly-Sideways-Teams plus 26 Vorauswagen umfasst die aktuelle Nennliste des Eifel Rallye Festivals 2012, darunter 40 originale Werkswagen und über 30 der ebenso spektakulären wie seltenen Gruppe-B-Fahrzeuge. Zwei Audi S1, drei Lancia 037, drei Ford RS200 sowie jeweils vier Sport Quattro und vier Peugeot 205 T16 werden unterwegs sein.

Besonders stolz ist Slowly-Sideways-Initiator Reinhard Klein auf die Vielfalt des Starterfelds. „Bei uns gibt es keinen Wettbewerb, deswegen fährt jeder einfach das Auto, welches ihm im Rallyesport der letzten 50 Jahre am besten gefallen hat“, erklärt der Rallyefotograf. „Das ist einer der großen Unterschiede zu anderen historischen Veranstaltungen, wo es um Bestzeiten geht und alle möglichst das Auto fahren, mit dem man auch etwas gewinnen kann. Also einen Porsche 911 oder Ford Escort.“ 30 verschiedene Automarken sind bei den Demonstrationsfahrten in der Vulkaneifel vertreten. Die Palette reicht vom Wartburg 311 Coupé aus dem Jahr 1958 bis hin zum 43 Jahre jüngeren Ford Focus WRC, den unter anderem Carlos Sainz bei der Rallye Neuseeland 2001 eingesetzt hat. Neben den bekannten Gesichtern hat Klein auch wieder einige Exoten aufgetrieben: So starten in Daun gleich zwei Ferrari 308 GTB! Ja, Ferrari hatte tatsächlich mal ein Rallyeauto. Mit dem 308 GTB holten die Italiener bei der Tour de Corse 1982 sogar den zweiten Platz. Weitere Exoten im Starterfeld sind etwa ein Daf 66, ein Datsun 1600SSS (der Sieger der Safari Rallye 1970) oder der Renault 17 Gordini – ein Auto, welches Renault nur ganz wenige Male werksseitig einsetzte.

Zum Event im Rennkalender

Update:

Zeitplan

Nennliste

 

Tim Wagelöhner

 

 
Heiße Reifen beim Autocross / Rallycross in Gründau PDF Drucken E-Mail
Autocross/Rallycross
Geschrieben von: Tim Wagelöhner   
Montag, den 28. Mai 2012 um 23:19 Uhr

Am Pfingstwochenende versammelten sich zahlreiche Autocross- und Rallycross-Piloten auf dem Gründautalring zum 58. Int ADAC Gründau Autocross und 29. Int. ADAC Gründau Rallycross (2. Lauf in der DRX). Bereits die Qualifikationsläufe am Samstag und Sonntag boten den Zuschauern viel Spannung, die sich in den Finalläufen fortsetzte.

Im Finale der Rallycross Trophy konnte sich das Team um Thorsten und Philip Leipold mit dem Mercedes 190E den Sieg sichern. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte Jörg Stenzel im Ford Focus gefolgt von Wolfgang Kilb im Mercedes.

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Der weinrote Mercedes 190E ist nicht zu stoppen (Rallycross Trophy)

Bei den Supernationals kann Altmeister Hans Kirchhof wieder ganz oben aufs Podest. Er gewinnt mit seinem Porsche 911 GT3 vor Jan-Philipp Kappler (VW Golf III GTI) und Ole Bech aus Dänemark mit seinem Peugeot 306 GTI.

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Der Altmeister im Porsche hat es allen gezeigt: Bei den Supernationals triumphiert Hans Kirchhof

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Thomas Henning verliert in einem der Qualifikationsläufe die Kontrolle über seinen Seat Ibiza Cupra und landet auf dem Dach - glücklicherweise ohne größere Blessuren.

Im Rallycross Cup fährt Björn Barkhoff nach sechs spannenden Runden den Sieg vor Ulrich Riese und dem Drittplatzierten Jannik Riese ein.

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Souveräner Sieg für Björn Barkhoff

Das Finale der Supercars muss nach einem schweren Zusammenstoß zwischen Willy Salzgeber (Ford Focus T 16) und Bernd Schomaker (Skoda Fabia RS) neugestartet werden. Der Skoda von Bernd Schomaker ist nach dem Crash nicht mehr fahrfähig und wird zunächst neben der Strecke abgestellt. Das Finale betreiten lediglich Willy Salzgeber und Bernd Wilhelm. Sieger ist hier Willy Salzgeber mit einem Vorsprung von 2 Sekunden.

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Der Crash zwischen Willy Salzgeber und Bernd Schomaker nach dem Start

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Mit viel Tape zum Sieg: Willy Salzgeber im Ford Focus T 16

Bei den Super 1600 macht sich das Fehlen von u.a. Mandie August bemerkbar die beim EM-Lauf in Greinbach (Österreich) an den Start ging. Ebenfalls in diesem Jahr nicht am Start war Rolf Volland, der für ein Jahr pausiert. In dieser Klasse fährt Andreas Steffen im Ex-Volland-Skoda den Sieg ein. Auf Platz zwei folgt mit 5 Sekunden Rückstand Sven Seeliger im Ford Fiesta. Platz drei belegt der Niederländer Henk van de Warrenburg.

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Sieger in der Klasse der Super 1600: Andreas Steffen von red kiwi racing

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Detaillierte Ergebnisse der DRX

 

 

 

Tim Wagelöhner

 
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt PDF Drucken E-Mail
ADAC Zurich 24h
Geschrieben von: Lucas Pichl   
Freitag, den 25. Mai 2012 um 09:52 Uhr

Eine passendere Redensart lässt sich wohl zur Beschreibung der 40. Auflage des 24H-Klassikers am Nürburgring nicht finden. Einmal mehr war bis zur Zielankunft am Sonntag um 16 Uhr nur klar, dass eigentlich nichts klar ist.

Das Eifelwetter zeigte sich zum Rennwochenende von seiner gutmütigen Seite. Während die traditionell eine Woche vor dem Rennen anreisenden Hardcore-Fans zunächst noch mit eisigen Temperaturen sowie Hagelschauern geschlagen waren, stiegen die Temperaturen peau a peau auf ein sommerliches Niveau an.

Die Topteams fanden also optimale Bedingungen vor, als sich die 40 Schnellsten der ersten beiden Zeittrainings am Freitagabend im neu geschaffenen Top 40-Qualifying auf die Jagd nach der Bestzeit machten. Dementsprechend purzelten die Fabelzeiten nur so, für die Pole lies sich der Betzdorfer Uwe Alzen (BMW Z4 GT3) nach furioser Fahrt schließlich eine 8:18 notieren, gefolgt vom Mamerow-R8 und dem bestplatzierten Mercedes SLS von Black Falcon. Die Tatsache, dass die ersten 10 Starterplätze innerhalb von 4 Sekunden lagen, verdeutlicht zum einen die hohe Leistungsdichte an der Spitze des mit 30 GT3-Fahrzeugen besetzen Feldes und bescheinigt den Regelhütern eine gelungene Realisierung der Balance of Performance.

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Spektakulär bewegter Rowe-SLS von Zehe/Hartung/Rehfeld/Bullitt.

In Anbetracht der außerordentlichen Herausforderungen eines 24H-Rennens auf der Nordschleife ist der Startplatz allerdings für den Ausgang des Rennens völlig unbedeutend, so war der spätere Sieger nach dem Qualifying nur auf Seite 2 der Zeitenliste zu finden.

Schon bevor das 170 Wagen starke Feld am Samstag um 16 Uhr auf die Reise geschickt wurde, war klar, dass es ein hartes Rennen werden würde. Der erfahrene Ringfuchs Christian Menzel rechnete gar mit einem "Gemetzel" und sollte damit gar nicht so falsch liegen. Bereits in den ersten Runden nach dem Start gab es heftige Unfälle und Abflüge. Lange Gelbphasen, Interventioncars und Leitplankenreparatur-Trupps prägten das Bild der gesamten 24H. Besonders spektakulär wurde der Black Falcon SLS aus dem Rennen gerissen: auf der Döttinger Höhe platzte bei Tempo 270 der rechte Hinterreifen, selbiger hinterlies dem im Windschatten folgenden Phoenix Audi R8 noch einen Abdruck auf der Scheibe. Nach zwei heftigen Leitplankenkontakten war das Rennen für den SLS beendet. Über die Gründe der zahlreichen Reifenschäden, vor allem in der frühen Phase des Rennens, kann nur spekuliert werden. Herumliegende Trümmerteilen aus Carbon und leider auch Glasscherben und Nägel, die wohl durch "Fans" in den Nächten zuvor auf die Nordschleife gelangten, wurden von den Teams identifiziert.

Der Polesetter Z4 mit der Startnummer 19 konnte sich in der ersten Rennhälfte im engen Getümmel an der Spitze behaupten, bis er jedoch in der Nacht zu einem Wechsel der Antriebswellen länger an die Box musste und damit seine Siegchancen dahin waren. Bitter für das in Oschersleben beheimatete Schubert-Team: an dem zweiten eingesetzen Z4 mit der Startnummer 20 trat später der selbe Defekt auf, was auch hier die Hoffnungen auf den Gesamtsieg zunichte machte.

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Wie an der Perlenschnur wird das GT3-Spitzenfeld an einer der Zahlreichen Unfallstellen vorbeigeführt.

So balgten sich schließlich die beiden Audi R8 von Phoenix und Mamerow mit den beiden Heico-SLS und dem Manthey Porsche um den Sieg. In der letzten Rennstunde erreichte die Handlung ihren dramatischen Höhepunkt. Nur noch 17 Minuten standen auf der Uhr, als der Heico-SLS #65 auf Platz 3 liegend mit defektem Kühler ausrollte. Zu dieser Zeit lag der Phoenix-Audi bereits komfortabel in Führung, gefolgt vom Mamerow-R8. Um den dritten Podiumsplatz entbrannte ein erbittertes Duell zwischen dem zweiten Heico-SLS #66 und dem Wochenspiegel-Porsche aus dem Manthey-Team. Das Duo kam 20 Sekunden vor Ablauf der Zeit in der Reihenfolge Porsche vor Mercedes von der Nordschleife auf die Start/Ziel-Gerade, als der Porsche plötzlich mit Benzinmangel ausrollte. Der Heico-SLS zog vorbei auf eine weitere Runde Nordschleife, während der Manthey-Porsche unmittelbar nach dem Zielstrich zum Stehen kam. Ein unaufmerksamer Renault-Clio-Fahrer, der wohl schon die Zielflagge erwartend zur Boxenmauer geschaut hatte, torpedierte nun den stehenden Porsche und sorgte mit dieser unfreiwillig komischen Situation für Kopfschütteln allerorten.

Wenig später kreutzte dann Marc Basseng im siegreichen Bilstein-Audi R8 vom Team Phoenix die Linie und belohnte die Audi-Truppe für ihre 3 Jahre andauernden Bemühungen, das prestigeträchtige 24H-Rennen am Nürburgring zu gewinnen. Das Podium komplettierte der Mamerow-R8 und der Heico-SLS #66.

Abschliessend bleibt zu bemerken, dass auch 2012 der Trend zur Professionalisierung des Rennens weiter fortgeschritten ist. Aus der ehemaligen Breitensport-Veranstaltung ist ein beinharter Schlagabtausch der Werke geworden, in dem kleine Privatteams und Enthusiasten nur noch eine Nebenrolle spielen. Obgleich das Rennen damit zweifellos an internationaler Bedeutung gewinnt, ist die Amateur-Romantik vergangener Tage doch weitgehend verlorengegangen. Darüber vermag auch der mit Sondergenehmigung startende Kissling-Manta nicht hinwegzutäuschen. Letztendlich obliegt es dem Zuschauer, diese Entwicklung zu beurteilen, ein einfaches "früher war alles besser" wird der Situation jedenfalls auch nicht gerecht. So spannend wie heuer war das Rennen nämlich selten.

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Blitzsauberes C-Coupe von Markus Loos und Frank Eickholt auf Platz 52 in der Youngtimer-Trophy gesteuert.

Im Rahmenprogramm startete auch 2012 wieder das allseits beliebte 24H-Classic-Rennen über 4 Stunden. Das Feld von über 180 Startern setzte sich aus Youngtimer-Trophy und FHR-Langstreckencup zusammen, so war für Abwechslung vom Mini Cooper, über Kadett C-Coupe bis zum infernalischen BMW M1 gesorgt. Wenig Abwechslung sah man dagegen auf dem Podium, das fest in der Hand der Porsche 911 RSR Piloten war: Michael Schrey siegte vor Edgar Althoff und Charles Voggenreiter.

Ergebnisliste 24H

Ergebnisliste 24H-Classic Youngtimer

Ergebnisliste 24H-Classic FHR

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Lucas Pichl

 
Es war seine letzte Rallye PDF Drucken E-Mail
Rallye International
Geschrieben von: Michael Bermel   
Sonntag, den 20. Mai 2012 um 19:12 Uhr

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Die belgische Rallyesportszene steht unter Schock. Roel Vrolix und sein Co. Stef Winters erlagen nach einem schweren Unfall bei der Sezoens Rallye rund um Bocholt ihren schweren Verletzungen auf dem Weg ins Hospital. Roel Vrolix verlor an einer Kuppe auf WP2 die Kontrolle über seinen Mitsubishi Lancer Evo X und prallte frontal gegen einen Baum.

Für den 40-jährigen Bocholter sollte es seine letzte Rallye werden, da er sich mehr in die Organisation der Veranstaltung einbringen wollte. Die Fahrt mit dem Evo X bekam er als Abschlussrallye zu seinem 40. Geburtstag geschenkt.

Die Rallye wurde nach diesem tragischem Vorfall vorzeitig beendet.


Den Angehörigen und Freunden gilt unser tiefes Mitgefühl.

 


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