|
Rallye National
|
|
Geschrieben von: Michael Bermel
|
|
Montag, den 12. März 2012 um 19:04 Uhr |
|
Als sich am Sonntag um 12:01 Uhr die 76 Teams auf den Weg machten, war Georg Berlandy mit seinem M3 der Erste, der sich von der Startrampe an der Leyberghalle in Kempenich in Richtung Wertungsprüfungen aufmachte. Gefolgt von weiteren BMW-Fahrern wie Frank Reiter, Karlheinz Braun und Heiko Hahn, sowie den Allradlern Frank Färber, Jörg Schuhej, Dirk Riebesahm und Rainer Noller, um nur einige Top-Piloten zu nennen.
Nach einem feuchten Vorabend sind die Strecken rund um die erste WP bei Hausten sehr schmierig. Auf den Wirtschaftswegen kommt Frank Färber am besten zurecht und kann die erste Bestzeit für sich setzen, gefolgt von Rainer Noller und Georg Berlandy. Auf der zweiten WP am Nürburgring das gleiche Bild, Bestzeit für Färber.
Prüfung 3 führt die Teilnehmer wieder zurück nach Kempenich. Die Topzeit sichert sich hier Rainer Noller, der zur Halbzeit auch die Führung im Gesamtklassement übernimmt, da Frank Färber seinen Mitsubishi Carisma mit einem Getriebeschaden abstellen musste. Ebenfalls zur Halbzeit schon draußen: der zweite Färber Mitsubishi mit Andy Mansfeld und beide M3-Piloten Braun und Hahn.

Georg Berlandy - zur Freude der Zuschauer wieder mit Heckantrieb unterwegs.
Auf der ersten WP der zweiten Schleife kann Georg Berlandy auf den nicht mehr so feuchten Strecken den Anschluss an den Führenden Rainer Noller halten. Der Angriff auf den Sieg vom 42-jährigen Kfz-Meister aus Stromberg auf WP 5 muss aber ausfallen, da diese aufgrund einer Ölspur aus der ersten Durchfahrt aus Sicherheitsgründen nicht gefahren wird. So musste die Entscheidung auf der letzten Prüfung fallen. Rainer Noller mit Beifahrer Stefan Kopczky hatte 6,4 Sekunden Vorsprung, konnte diesen aber nicht verteidigen. Mit einer grandiosen Leistung fliegt Berlandy in seinem E30 über die Strecke und holt 7,4 Sekunden auf den Mitsubishi Piloten Noller auf. Somit sichert er sich den 2. Gesamtsieg bei der Rallye Kempenich, nachdem er auch im Vorjahr ganz oben auf dem Podest gestanden war. Auf Rang 3 hinter Noller kommt der Hesse Jörg Schuhej, der den zweiten E30 M3 Piloten Frank Reiter hinter sich lassen konnte.
Auf Rang 5 fährt Dirk Riebensahm vor einem bärenstarken Willi Stumpf in seinem Toyota Celica.
Den Sieg in der Gruppe H sichert sich der Westerwälder Mika Kitola im Honda vor Udo Schmidt in seinem E30 und Stefan Malter (Peugeot 306). Gruppe F Sieger wird das Vater-Sohn Gespann Günther Werner und der erst 14-jährige Lasse.

Drzensla /Rittenbruch bewegten den Sierra Cosworth standesgemäß.
Beim ersten Lauf zur Youngtimer Rallye Trophy 2012, gefahren als Nat.-A-Rallye, haben die Teilnehmer eine Distanz von 82 Prüfungskilometern zu bewältigen. Die geforderte Streckenlänge wird erreicht, indem man die Prüfungen Nürburgring und Kempenich zu einem Rundkurs umbaut.
Den Sieg sichert sich der Gruppe H Pilot Andreas Gerst in seinem Porsche 911 vor dem BMW E30 Italo M3 Lenker Michael Bieg. Die eigentlichen Youngtimer-Trophy-Gruppen gewinnen zum einen Norbert Zaremba mit Beifahrer Georg Kehren (BMW M3), sowie das Opel Manta B-Gespann Heinz-Robert und Martin Jansen.
>> Ergebnisse 200 <<
>> Ergebnisse Histo <<
>> Bildergalerie <<
Michael Bermel
|
|
|
Rallye National
|
|
Geschrieben von: Michael Bermel
|
|
Dienstag, den 06. März 2012 um 19:12 Uhr |
|
Der amtierende Deutsche Rallyemeister war bei der 2. Pfalz-Westrich-Rallye, dem Saisonauftakt zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2012, nicht zu schlagen. Allerdings lieferte er sich ein spannendes Duell mit seinem Bruder Mark, der den einzigen S2000 Boliden in der DRM 2012 bewegt. Am Ende reichten 3,1 Sekunden Vorsprung, um auch wie im Vorjahr ganz oben auf dem Podest in St. Wendel zu stehen.
Am Freitag Abend standen die ersten 5 Wertungsprüfungen der neuen Saison an. Sandro Wallenwein kam mit der einbrechenden Dunkelheit und den teilweise nebeligen Prüfungen am besten zurecht. Er sicherte sich die ersten 4 Bestzeiten mit seinem Subaru, sowie Rang 3 auf der Abschlussprüfung beim Stadtkurs in St. Wendel. Wirklich folgen konnte ihm zu dem Zeitpunkt niemand, sodass er mit 44,8 Sekunden Vorsprung vor Hermann Gassner in die nächtliche Pause ging.

Er konnte den Bruderkampf vorerst für sich entscheiden: Altmeister Sandro Wallenwein
Am 2. Wertungstag standen insgesamt 10 weitere Prüfungen an, womit man eine Gesamtdistanz von 147,3 Kilometern zurücklegte. Sah es am Vortag nicht wirklich nach einem spannenden Duell aus, wendete sich das Blatt am Samstag. Mark Wallenwein kam immer besser mit seinem Skoda Fabia zurecht. Hatten ihn am Vorabend noch Probleme mit der Gegensprechanlage behindert, zeigte er am 2. Tag was im S2000 steckt und dass im Laufe der Saison mit Ihm zu rechnen ist. Er konnte sich 3 Bestzeiten gutschreiben lassen und sich so immer näher an seinen Bruder heran kämpfen, musste sich aber knapp geschlagen geben. Auf Rang 3 landete der viermalige Meister Hermann Gassner, der an beiden Tagen Motortemperaturprobleme hatte, sowie sich eine 2 Minuten Strafe wegen Überziehen der Servicezeit einfing. Auf Rang 4 landete der beste 2WD Fahrer Ch. Riedemann in seinem Citroen DS3, gefolgt vom starken Urs Hunziker im Subaru N16, der Felix Herbold, ebenfalls mit einem DS3 am Start, hinter sich lassen konnte.
Pech dagegen für Peter Corazza, der seinen Mitsubishi mit einer defekten Schalteinheit abstellen musste. Porsche Pilot Ruben Zeltner stellte seinen Boliden wegen Getriebeproblemen schon am Freitag ab. Seinen Markenkollegen Timo Bernhard traf das gleiche Schicksal auf WP 10, nachdem er einen Felsbrocken traf. Neben der Prüfung landete auch Eric Karlsson mit seinem Audi TT.
Die im Rahmen der DRM mitfahrende HJS Diesel Masters Wertung sicherte sich der Opel Astra Pilot Marijan Griebel, der sich lange ein Duell mit Stefan Jerlitschka lieferte, bis dieser auf WP 9 seinen Opel Astra wegen einem Differenzialschaden in Führung liegend abstellen musste.
>> zu den Ergebnissen <<
>> zur Galerie <<
Michael Bermel
|
|
Rallye International
|
|
Geschrieben von: Tim Wagelöhner
|
|
Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 13:25 Uhr |
|

Der ehemalige schwedische Rallyefahrer Anders Kulläng verstarb bereits am 27. Februar bei einem Badeunfall in Huay Yang (Thailand), wo er seinen Ruhestand verbrachte. Er wurde 68 Jahre alt.
Kullängs Rallyekarriere begann 1962. Mit seinem Opel Ascona bestritt er seine erste WRC-Rallye in Monte Carlo im Jahr 1973. 1980 gewann er die Schweden Rallye. Ab 1981 fuhr er für Mitsubishi Ralliart.
Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl. |
|
Rallye National
|
|
Geschrieben von: Tim Wagelöhner
|
|
Dienstag, den 28. Februar 2012 um 16:27 Uhr |
|
Zum 30. Mal veranstaltete der MSC Ramberg die Rallye Südliche Weinstrasse. Zum achten Mal fanden sich auch die historischen Boliden im Rallyezentrum rund um den Kurpfalzsaal in Edenkoben ein und starteten von dort aus zu den insgesamt 3 Wertungsprüfungen, die jeweils zwei Mal gefahren wurden.

Bereits auf der ersten WP legte das Duo Noller/Walz im Mitsubishi Lancer Evo mächtig vor. Nur der Mitsubishi Evo 6 von Frank Schlinck und Andreas Schwalie konnten den Gang von Noller/Walz auf WP 1 mitgehen. Allerdings reichte es für Schlinck und Schwalie am Ende nur für Platz 9, da auf WP 5 mächtig Zeit durch Probleme bei der Kraftstoffversorgung verloren ging. Bis zuletzt konnten nur Eric Karlsson und Thomas Juchmes auf Audi TT mit dem schnellen Lancer Evo von Noller und Walz mithalten und landeten mit insgesamt 6 Sekunden Rückstand auf Platz 2 der Gesamtwertung. Dies bedeutete, wie auch im letzten Jahr den Gesamtsieg für Rainer Noller und Uwe Walz
Bei der Historic belegten Bernhard Billo und Bernd Saile in ihrem Porsche 924S den ersten Platz, gefolgt von Stoll/Stoll auf Toyota Starlet und Raschig/Scheffczyk im BMW 1802 R.
Auch in diesem Jahr zeigte sich der MSC Ramberg durch gute Organisation und Durchführung der 30. Rallye Südliche Weinstrasse und 8. Südliche Weinstrasse Historic von seiner besten Seite (auch wenn leider nicht alle angekündigten Vorauswagen zum Einsatz kamen) und wir blicken schon mit freudiger Erwartung auf die 31. Auflage in 2013!
>>> Zum Video
>>> Zur Galerie
>>> Gesamtergebnis Rallye 200
>>> Gesamtergebnis Historic
Tim Wagelöhner |
|
Rallye International
|
|
Geschrieben von: Lucas Pichl
|
|
Montag, den 20. Februar 2012 um 17:26 Uhr |
|
Die Gegend rund um die belgische Kleinstadt Spa war am vergangenen Samstag voll in der Hand des Rallyvolks. Nicht weniger als 350 Starter hatten ihre Zelte entlang der Hauptstraße aufgeschlagen und das Städtchen in einen einzigen Service-Park verwandelt. Gestartet wurde in 2 Wertungen, Legend (Durchschnitt 70 km/h) und Classic (Durchschnitt 50 km/h), wobei es bei den Legends traditionell am härtesten zur Sache ging. Unter den Startern waren zahlreiche bekannte Gesichter aus vergangenen und heutigen Rallytagen zu finden, Fahrerlegende Bjorn Waldegard (Ferrari 308 Gr. 4) griff ebenso ins Lenkrad wie Fredy Loix (Skoda 130), Thierry Neuville (Citroen Visa 1000) oder Marc Duez (Porsche 911), um nur Einige zu nennen.

Deutliche Kampfspuren am Escort MK2 von Christian Kelders.
Verstopfte Straßen prägten am Morgen das Bild rund um den Servicepark, halb Belgien schien sich auf den Weg zu den Wertungsprüfungen zu machen. Zum Missfallen vieler Fans wurde die erste Wertungsprüfung des Tages direkt abgesagt, leider sollte es nicht die einzige Absage des Tages bleiben. Nach den tragischen Vorkommnissen auf der Condroz-Huy im letzten Jahr, standen die Veranstalter dieses Jahr unter besonderem Druck, Sicherheit für Zuschauer und Teilnehmer zu gewährleisten. Dies äußerte sich in stellenweise weiträumigen Absperrungen sowie zusätzlich aufgestellten Strohballen und Betonbarrieren, die einigen Teilnehmern zum Verhängnis wurden. An einigen Stellen sorgten zusätzlich zu den Marshals Polizeikräfte für Sicherheit. Trotzdem gelang es nicht, die Rally völlig reibungsfrei durchzuführen. So kam es zu Verzögerungen durch alkoholisierte Zuschauer, die sich im Sicherheitsbereich aufhielten und von den Einsatzkräften entfernt werden mussten. Aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens herrschte stellenweise leider trotzdem eine Überforderung der Marshals, die der Massen nicht immer Herr wurden. So wurde schliesslich auch die Prüfung auf dem Rundkurs im Industriegebiet von Le Plenesses nach einem Unfall neutralisiert.
Aus sportlicher Sicht bleibt der Sieg in der Legend-Wertung für Jean-Pierre van de Wauwer auf Lancia Beta Monte-Carlo zu vermelden, gefolgt von Horgnies/Pirotte auf Porsche 911 und Droogmans/van Grieken, ebenfalls auf einem 911. Björn Waldergaard fuhr auf Platz 7, gefolgt vom Audi-Werksfahrer Andre Lotterer, der seinen ersten Rallyausflug auf einem Porsche 911 passabel absolvierte. Der allgemein rauen Gangart waren letztendlich auch zahlreiche Ausfälle von Sieganwärtern geschuldet, Loix, Auriol und Vorjahressieger Stouf sahen das Ziel am späten Abend nicht.

Vor allem im Feld der Classics waren viele Exoten zu finden, wie die Celica von Hugo Schmitz.
Bei den Classics lautet die Reihenfolge auf dem Podium Horgnies (Lancia Fulvia), de Munk (Lada 1600) und Tannier (Lancia Fulvia).
Abschliessend ist festzustellen, dass die Boucles de Spa 2012 wieder ein Megaevent an der Grenze der Organisierbarkeit war. WP-Absagen, die überlaufene Innenstadt von Spa, kaum zu kontrollierende Zuschauermassen und Probleme bei der Zeitnahme trüben etwas das Bild der Veranstaltung, die sich gerne mit Titel "Legend" schmückt. Den eingefleischten Rallyfan mögen die brüllenden Motoren und abenteuerlichen Driftwinkel auf den Ardennenpisten allerdings darüber hinweggetröstet haben.
>> zur Galerie <<
>> zum Video <<
>> Ergebnislisten <<
Lucas Pichl |
|
|
|
|
|
|
Seite 8 von 31 |