Die nächsten Events

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Bergrennen Eichenbühl von schwerem Unfall überschattet PDF Drucken E-Mail
Bergrennen
Geschrieben von: Lucas Pichl   
Montag, den 10. September 2012 um 13:21 Uhr

Verunglückter Fahrer außer Lebensgefahr

Bis um 15:33 Uhr war es ein Bergrennen mit Bilderbuchcharakter, strahlender Sonnenschein und gut gelaunte Piloten und Zuschauer. Jäh unterbrochen wurde die Idylle durch einen schweren Unfall der Startnummer 365: Jürgen Seitz war mit seinem frontgetriebenen Ford Escort Mk3 in der Hondakurve in den Graben gerutscht und fast ungebremst auf ein parallel zur Fahrbahn verlaufendes Abflussrohr geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen quer über die Strecke geschleudert und kam schliesslich auf der Leitplanke zum Liegen. Ein am Wagen ausgebrochenes Feuer konnte durch die Streckenposten schnell gelöscht werden, nach der Bergung durch Rettungsdienst und Feuerwehr wurde der Fahrer per Hubschrauber in ein Frankfurter Krankenhaus geflogen. Noch am Abend konnte seitens der Rennleitung vorsichtige Entwarnung gegeben werden: Jürgen Seitz ist außer Lebensgefahr.

Der dritte Rennlauf wurde daraufhin nicht fortgesetzt. Ein Großteil der Fahrer und Zuschauer wollte nicht einfach zur sportlichen Tagesordnung übergehen.

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Gegen ihn war kein Kraut gewachsen: Gesamtsieger Uwe Lang

So setzt sich das Endergebnis nur aus 2 gefahrenen Rennläufen zusammen. Den Gesamtsieg sicherte sich Favorit und Vorjahressieger Uwe Lang auf Osella PA/20s, im zweiten Lauf gelang ihm eine sensationelle 1:14er Zeit, da konnten weder seine Sportwagenkollegen, noch die Tourenwagen-Elite in Form der beiden Opel-DTM Piloten Norbert Brenner und Klaus Hoffmann mitgehen.

Denkbar knapp ging es in der Gruppe H bis 1,3L zu: Manfred Konrad (VW Corrado) behauptete sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,4s vor Franz Weißdorn auf VW Polo. Der Sieg bei der 1600ern ging ungefährdet an Hans Paulitsch, bei den mit 30 Fahrzeugen am stärksten besetzten 2-Litern hatte einmal mehr Sebastian Schmitt im spektakulären C-Coupe die Nase vorn.


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Sebastian Schmitts Kadett C auf dem Weg zum Klassensieg

Die Gleichmässigkeitsläufe der GLPBerg und CST-Trophy entschieden Matthias Marquardt (BMW 325i), beziehungsweise Boris Hott (Lotus Exige) für sich. Marquardt gelang es, die beiden Läufe mit einer Differenz von nur 0,045 Sekunden zur absolvieren, bei der CST reichte eine Abweichung von 0,2s zum Gesamtsieg.

 

Ergebnisse Klassen 1-48

Ergebnisse Klassen 51/52

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Lucas Pichl

 
Barum Rallye Zlín nach tödlichem Unfall abgebrochen PDF Drucken E-Mail
Rallye International
Geschrieben von: Tim Wagelöhner   
Montag, den 03. September 2012 um 10:53 Uhr

Nach einem tödlichen Unfall auf WP13 Halenkovice wurde die Barum Rallye am gestrigen Sonntag abgebrochen.

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Subaru-Pilot Václav Kopáček verlor auf einem langezogenen Teilstück der WP13 die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strecke ab. Dabei überschlug sich der Impreza und landete in einer Zuschauergruppe, die sich zu diesem Zeitpunkt in einer Sperrzone befand. Dabei erlitt ein Zuschauer tödliche Verletzungen, ein anderer wurde schwer verletzt. Die Rallye wurde aufgrund des Vorfalls sofort abgebrochen. Sieger der Rallye wurden Hänninen Juho und Markkula Mikko im Skoda Fabia S2000.


Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl.

 
Engelhart/Tandy gewinnen ein weiteres Mal am Eurospeedway PDF Drucken E-Mail
ADAC GT MASTERS
Geschrieben von: Mirko Hunger   
Mittwoch, den 29. August 2012 um 18:00 Uhr

altAuch am Rennsonntag sollte es am Eurospeedway Lausitz zu einem richtig knappen Ergebnis kommen, dafür sorgte der Führende Swen Dolenc, der das Rennen bis zur letzten Runde anführte. Aber beginnen wir von vorn. Am Start ging für die beiden Qualifikationsschnellsten alles glatt, Ragginger konnte sich vor Tandy behaupten und die beiden Porsche bogen in die erste Kurve ein. Dahinter wurde schon ordentlich gerangelt und Maxime Martin drehte, in einem zu optimistischen Manöver, den Zuffenhausener Boliden von Nicolas Armindo, der nun einen Großteil des Feldes passieren lassen musste. Auf der Start/Ziel Geraden konnte dann Alfred Renauer am Drittplatzierten Martin vorbeigehen und versuchte sich an Tandy, der die zweite Position nicht aufgeben wollte, schließlich aber doch auf den dritten Platz zurückfiel. Aber Renauer hatte sich wohl über den Positionsgewinn etwas zu früh gefreut, wenig später drehte er sich, ohne Fremdeinwirkung, Tandy konnte sich seine Position zurückerobern und der viertplatzierte Maximilian Götz musste noch aufpassen, dass er nicht in den, sich drehenden, Porsche hineinfährt.

Durch diese Duelle profitierte der Führende Ragginger, der sich immer weiter absetzen konnte. Dahinter konnte Götz im Mercedes immer weiter auf den Porsche von Tandy aufschließen und die beiden bogen schließlich zugleich in die Boxengasse ein, um den Fahrerwechsel zu vollziehen. Der Führende Ragginger jedoch blieb noch eine weitere Runde draußen, bevor er an den Amateurfahrer Swen Dolenc übergab, der sein Rennen in Führung liegend, aufnahm. Auch dahinter blieb alles beim Alten,  Tandy übergab an Engelhart und Götz an Sebastian Asch. Nun kam das Rennen richtig in Fahrt, Engelhart und Asch rangen um Platz zwei, was dem Führenden die Möglichkeit gab Runde um Runde den Vorsprung zu vergrößern, aber genauso kamen die dahinterliegenden Piloten und Pilotinnen immer näher an die Beiden heran und schlossen schließlich auf. Auf der Start/Ziel-Geraden griff der Fünftplatzierte Diego Alessi die vierte Position von Claudia Hürtgen an, wählte aber einen zu späten Bremspunkt und musste in der ersten Kurve weit gehen, was die Dame im BMW Z4 ausnutze und innen wieder vorbeizog. In der folgenden Runde überholte Hürtgen Sebastian Asch problemlos. Teamkollege Maxi Götz führt es in der Boxengasse auf ein Schaltproblem zurück: „Ich hatte im ersten Turn ein ähnliches Problem, ich gehe davon aus, dass Sebastian Dasselbe hatte.“ Auch Alessi konnte wenig später eine Position gewinnen und so fiel Asch auf die Fünfte Position zurück.

An der Spitze war alles soweit gegessen, Swen Dolenc führte das Feld, mit einem sicheren Vorsprung von über vier Sekunden, in die letzte Runde. Plötzlich ein kurzes Reifenquitschen und der Führende stand im Kiesbett. Swen Dolenc, der kurz vor einem Sensationssieg stand, verbremste sich und schied in Führung liegend aus. Hinter ihm hatte sich, durch die Zweikämpfe, eine Sechsergruppe gebildet, in der es plötzlich um den Rennsieg ging. Alessi versuchte am Limit Hürtgen zu attackieren, stand aber selbst unter dem Druck von Asch. Der wiederum wurde von Frankenhout angegriffen, es konnte sich aber keiner der Piloten um eine Position verbessern und so kam es dazu, das Nick Tandy und Christian Engelhart sich den zweiten Sieg an diesem Wochenende sichern konnten, denn Claudia Hürtgen war mit dem zweiten Platz zufrieden und ließ Engelhart an der Spitze gewähren. Am Ende passierten die sechs bestplatzierten Fahrzeuge, in einem denkbar knappen Ergebnis, innerhalb von zweieinhalb Sekunden die Ziellinie.

Ein rabenschwarzes Wochenende war es für die beiden ehemaligen Formel1 Teamkollegen, Karl Wendlinger und Heinz-Harald Frentzen. Frentzen konnte in keinem der beiden Rennen überhaupt eingreifen, da sein Teamkollege Andreas Wirth im Samstagsrennen gedreht und danach von einem Konkurrenten frontal getroffen wurde, war das Fahrzeug zu stark beschädigt, als das man damit zum zweiten Rennen hätte antreten können. Nur wenig besser erging es GT Masters Debütant Wendlinger, im ersten Rennen kam er mit Partner Seyffarth nur auf den 23 Gesamtplatz, am Sonntag sah es da schon um einiges besser aus, als sich der Österreicher bis auf die dreizehnte Position nach vorne arbeiten konnte, schließlich aber von einem Konkurrenten gedreht wurde, die Box ansteuern und das Rennen schließlich aufgeben musste. Nach dem Rennen gab er zu Protokoll: "Wir waren einfach über das gesamte Wochenende zu langsam. Hauptproblem war an diesem Wochenende das hohe Zusatzgewicht aufgrund der Fahrer-Einstufung im ADAC GT Masters. Wir haben 60 Kilo mehr als alle anderen Mercedes an Bord, sind das schwerste Auto im Feld. Das wirkt sich natürlich dementsprechend aus, ist fast nicht zu kompensieren. Die Mechaniker-Crew von Seyffarth-Motorsport hat wirklich einen guten Job gemacht, Nachtschichten eingelegt, das Auto zweimal umgebaut - und heute war das Fahrverhalten auch schon besser."

Mirko Hunger

 
Im Rückspiegel: 40. AvD-Oldtimer-Grand-Prix PDF Drucken E-Mail
Oldtimer
Geschrieben von: Lucas Pichl   
Montag, den 27. August 2012 um 18:59 Uhr

"Never change a running system" – auch die Jubiläumsausgabe des traditionsreichsten Oldtimer-Rennens Deutschlands verlief nach dem bekannten Muster der vergangenen Jahre, was dem Unterhaltungswert wahrlich keinen Abbruch tat.

Den Auftakt machte am Freitag der Historic Marathon, in diesem Jahr ausschließlich auf der Nordschleife unterwegs. Die Bedingungen hätten besser nicht sein können, ein Regenchaos wie im vergangenen Jahr blieb Teilnehmern und Zuschauern erspart, trotzdem gab es gleich in der Anfangsphase einige Ausrutscher, Unfälle und technische Defekte, sodass manch ein Streckenposten schon über einen früheren Feierabend scherzte. Als um 18 Uhr nach 3,5 Stunden und 24 Runden die Zielflagge fiel, zeigte sich einmal mehr, dass auf der Langstrecke und speziell auf der Nordschleife die reine Motorleistung kein Erfolgsgarant ist. Vielmehr waren es Erfahrung und Konstanz, die das Podium formten: das Gotcha Team um Marcus von Oeynhausen und Frank Stippler (Jaguar E) sicherte sich (wieder einmal) den Sieg, gefolgt vom furios aufgeigenden Walter Röhrl zusammen mit Armin Zumtobel auf dessen Porsche 911 und als kleine Überraschung komplettierte der Marcos GTS von Allen Tice und Chris Conoley das Podium. Dem Ford GT40 der Scuderia M66 blieb nur der undankbare 4. Rang, trotz bäriger Motorleistung.

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Mit Konstanz zum Marathon-Sieg: von Oeynhausen/Stippler

Zu den absoluten Highlights zählten auch in diesem Jahr wieder die beiden Rennläufe des Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft 1972-1981. Hinter der sperrigen Bezeichnung verbergen sich die Publikumslieblinge: von ehemaligen Brot- und Butter-Autos wie Ford Escort oder Opel Kadett bis zu den reinrassigen Gruppe 5 Turbomonstern vom Schlage eines Porsche 935 oder Zakspeed Capri spannte sich das 36 Wagen starke Feld. Seinen ersten Renneinsatz nach einer umfangreichen Restauration im Hause Zakspeed erlebte der Turbo-Capri in den Händen von Peter Zakowski. Ganz rund lief er allerdings noch nicht, in beiden Läufen musste er vorzeitig abgestellt werden, solange er lief, war er jedoch ein feuerspeiendes Highlight. Das Podium war weitgehend in Porsche-Hand, die beiden Siege gingen an Oliver Mathai im 935 K3. Peter Mücke gelang es als einzigem Nicht-Porsche Fahrer einen Podiumsplatz zu erringen, am Sonntag wuchtete er seinen 6-Zylinder Capri 3100 RS auf den zweiten Rang.

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Zweifellos eine der spektakulärsten Erscheinungen des Wochenendes: der Zakspeed Capri von Peter Zakowski

Das Jubiläum beim Jubiläum feierte BMW: 40 Jahre M GmbH galt es gebührend zu zelebrieren. Einst als BMW-Rennabteilung gegründet, hat man sich mittlerweile hauptsächlich der Veredelung von BMW Straßenfahrzeugen verschrieben, sogar vermeintliche Geländewagen tragen heute das M auf dem Kofferaumdeckel. Am Nürburgring wurde allerdings die "gute alte Zeit" gefeiert. Ein Jubiliäumsrennen konnte mit fast allen großen Typen der M-Geschichte auftrumpfen und auch im einen oder anderen Cockpit war ein bekannter Name der letzten 40 Jahre zu finden. Dieter Quester, (Z4 GTR), Marc Surer (E21 320i turbo), Prinz Luitpold von Bayern (M1 Procar), Johnny Cecotto (E36 320i) und Marc Hessel (E30 M3) gaben sich die Ehre und bewegten ihre Fahrzeuge allesamt beherzt. Der Sieg am Samstag ging an den M3 GTR von Duller Motorsport, pilotiert von Markus Weege, am Sonntag stand der Schweizer Christian Traber auf M1 Procar ganz oben auf dem Treppchen.

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Die Anreise aus Italien wird sich für ihn gelohnt haben: Johnny Cecotto hatte sichtlich Freude am Fahren

Eine Schrecksekunde gab es beim zweiten Lauf der Grand Prix Masters (historische Formel 1), die Briten Steve Hartley und Dave Abbott gerieten in der ersten Kurve aneinander, woraufhin sich der Arrows von Hartley überschlug und kopfüber zum liegen kam. Nach sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen und einer Untersuchung im Medical Center konnte Entwarnung gegeben werden, Hartley war mit dem Schrecken davongekommen.

Das weitere Programm des Oldtimer GP stand ganz im Zeichen der 40-jährigen Tradition, so wurde wieder ein einstündiges Rennen in die Dunkelheit für 2-sitzige Rennwagen und GT bis 1960/61 ausgerichtet, Frank Stippler konnte sich hier mit dem Langheck-Birdcage Maserati durchsetzen. In den Läufen zur Tourenwagen-Trophäe, E-Type Challenge, Masters GT und World Sportscar Masters wurden die kompletten 60er und 70er Jahre abgedeckt, vom Tourenwagen ala Mini bis zum Le Mans Star ala Ferrari 512M war alles vertreten, was damals Rang und Namen hatte.

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Mit klassischem Le Mans Start auf die Einstundenhatz in die Dunkelheit.

Formelfans kamen bei der Formel Junior und den Historic GP Cars bis 1960/61 auf ihre Kosten und für Freunde der Vorkriegsfahrzeuge standen Gleichmäßigkeitsfahrten auf dem Programm. Hier war auch Uli Sauer im BMW 328 am Start – seine 40. Teilnahme bei der 40. Auflage des OGP!

Es hat sich für den AvD also ausgezahlt, dem gewohnten Konzept treu zu bleiben: über 50.000 Zuschauer strömten an den Nürburgring um die größte Oldtimer- und Motorsportparty Deutschlands zu feiern. In Sachen Vielfalt und Abwechslung ist kaum noch Potential zur Steigerung vorhanden... obwohl, einen Rennlauf für die Gruppe C und die DTM hätte man vielleicht noch in den Zeitplan quetschen können.


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Rennergebnisse

Lucas Pichl

 
Start Ziel Sieg für Engelhart/Tandy PDF Drucken E-Mail
ADAC GT MASTERS
Geschrieben von: Mirko Hunger   
Sonntag, den 26. August 2012 um 10:02 Uhr

Zum 11.alt Lauf der diesjährigen ADAC GT Masters Saison, ging es an den Eurospeedway Lausitz. Im ersten Qualifiying konnten sich die Porsche Piloten Christian Engelhart und Nick Tandy durchsetzen und sicherten sich die Pole Position für das erste Rennen. Vom zweiten Startplatz nahmen Florian Stoll/Daniel Dobitsch das Rennen, im Mercedes SLS, auf, auf dem dritten Platz im Grid ging es für Robert Renauer/Nicolas Armindo in die 60 Minuten Hatz.

Nach Freigabe des Rennens dauerte es nicht lange und das Safetycar musste schon wieder auf die Strecke. In der Startphase wurde Andreas Wirth von einem Konkurrenten unsanft angestoßen, Christopher Haase konnte nicht mehr ausweichen und traf die, in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Stillstand gekommene Corvette, frontal. Nachdem die Fahrzeuge geborgen waren, konnte das Safetycar in der fünften Runde die Lichter ausschalten und in die Boxengasse abbiegen. Jedoch sollte dieser Zustand nicht wirklich lange anhalten, kurz vor der Öffnung des Boxenfensters kam es zu einem weiteren Chrash. In der letzten Kurve wurde Jan Stovicek plötzlich langsamer, Christoph Schrezenmeier, der die Gelegenheit zum überholen nutzen wollte, stach in die Lücke während Stovicek scheinbar in die Box einbiegen wollte und in die Kurve „reinzog“. So kam es zum Unfall zwischen den Beiden und Schrezenmeier schoß äußerst unsanft, mit der Fahrerseite des Porsche, in die Außenmauer der Strecke. Lange Zeit war unklar ob sich Schrezenmeier beim Einschlag wehgetan hat, denn er saß lange im Fahrzeug, wurde medizinisch betreut und schließlich ins Medical Center gebracht. Später gab es jedoch die Entwarnung: Schrezenmeier blieb unverletzt.

Durch diesen Unfall kam es dazu, das die Boxenstops während der dadurch entstandenen Safetycarphase abgewickelt werden mussten. Während Nick Tandy den führenden Porsche von Christian Engelhart, ohne Positionsverlust, übernahm, konnte sich Maximilian Götz, der von Sebastian Asch übernahm, von der vierten auf die zweite Position nach vorne schieben. Durch die lange Bergung des verunfallten Porsche, blieben den Piloten nur noch 13 Minuten bis zur Schwarz/Weiß karierten Flagge. Nachdem das Safetycar zum zweiten und letzten Mal in die Boxengasse abgebogen war, konnte Nick Tandy schon eine kleine Lücke zum zweitplatzierten Maxi Götz aufreißen, da dieser den Restart etwas verschlief. Nicolas Armindo versuchte diese Gelegenheit zu nutzen und attackierte Götz sofort, konnte sich aber nicht vorbeischieben. Auch weiter hinten im Feld ging es ordentlich zu Sache, Maxime Martin fuhr Daniel Dobitsch extrem unsanft ins Heck, daraus resultierte, das Dobitsch nicht mehr voll fahren konnte und nach und nach an Boden verlor. Auch für den Ex Formel 1 Fahrer Karl Wendlinger hatte der Rennverlauf nicht nur positive Seiten. Der GT Masters Debütant konnte sich in den Top10 behaupten, bis er an einem BMW Z4 vorbeigehen wollte und es zur Kollision kam. Somit war das Rennen für den Österreicher, drei Runden vor Ende des Rennens mit der Fahrt in die Boxengasse, beendet.

An der Spitze wurde es unter dessen richtig spannend. Maxi Götz konnte den Mercedes Runde für Runde näher an den Porsche von Nick Tandy heranpilotieren und attackierte ihn, als nur noch wenige Sekunden auf der Uhr standen, im hinteren Bereich der Strecke, konnte aber nicht vorbeigehen. Dadurch, dass die Beiden um den Rennsieg kämpften, kam Tandy vor Ablauf der 60 min noch einmal über die Ziellinie und das Rennen wurde um eine Runde verlängert. Auch da versuchte Götz noch einmal am Porsche vorbeizugehen, konnte sich aber nicht durchsetzen und musste sich am Ende mit Platz 2 zufrieden geben. Als Dritter sah Robert Renauer die Zielflagge.

Mirko Hunger

 


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